Behandlungsablauf

Nach genauer Vermessung und Untersuchung des Kieferknochens wird das Unterteil des Implantats in den Kiefer eingebracht, je nach individueller Gegebenheit und der Zahl der zu setzenden Implantate dauert dieser Eingriff etwa 10 Minuten pro Implantat, dazu kommt jeweils die Zeit für die Vor- und Nachbereitung des Kiefers. Anschließend wird die Schleimhaut über der künstlichen Wurzel aus Titan vernäht.
Durch örtliche Betäubung spüren Sie keinen Schmerz, hören lediglich das Geräusch des Bohrers.
Nun heilt das Implantat 4 bis 6 Monate im Kiefer ein, in dieser Zeit verbindet sich die raue Oberfläche des Titans fest mit dem Kieferknochen. Zur Überbrückung tragen Sie einen provisorischen Zahnersatz, der die Lücke verdeckt. Nach der Wartezeit wird die künstliche Wurzel durch einen kleinen Schnitt wieder freigelegt, das Oberteil, das später die Krone trägt, wird eingebracht.
Ein Abdruck wird genommen, um im Labor eine genau angepasste Krone anzufertigen.
Die fertiggestellte Krone wird auf die künstliche Wurzel aufgesetzt und sicher befestigt.
Der entstandene „Zahn“ ist ebenso belastbar wie der verlorengegangene echte, im Alltagsleben werden Sie keinen Unterschied spüren.